, Roman Günter

Kürzung der J+S Beiträge

Jungend + Sport muss Subventionen wegen Teilnehmerrekord ab 2026 kürzen. Die Rekordzahlen führen dazu, dass der vom Bund gesprochene Kredit zur Sportförderung laut Prognosen ab 2026 nicht mehr ausreichen wird.

Jugend+Sport (J+S), das Sportförderprogramm des Bundes, leidet derzeit an seinem eigenen Erfolg: Noch nie haben so viele Kinder und Jugendliche an J+S-Angeboten teilgenommen wie im Jahr 2024 (über 680'000).

Doch der erfreuliche Anstieg hat eine Kehrseite. Der bewilligte Kredit von 115 Millionen Franken wurde 2024 vollständig ausgeschöpft. Für das Jahr 2025 kann ein Defizit nur dank finanzieller Steuerungsmassnahmen verhindert werden. Ab 2026 jedoch reichen die Mittel voraussichtlich nicht mehr aus - insbesondere, weil das Bundesamt für Sport (BASPO) gleichzeitig Sparvorgaben von 2.2 Millionen Franken einhalten muss.

Deshalb sieht sich das BASPO gezwungen, die Beiträge an J+S-Kurse ab 2026 um 20 % zu kürzen. Statt wie bisher CHF 1.30 pro Teilnehmende und Lektion werden künftig nur noch CHF 1.04 vergütet.

Der SCG gibt die J+S-Beiträge vollumfänglich an seine Trainer:innen weiter. Sie leisten Woche für Woche grossartige Arbeit auf und neben dem Platz. Die Beiträge sollen zumindest einen kleinen Teil dieses Engagements entschädigen.

Gerade in einer Zeit, in der Bewegung und Sport für Kinder und Jugendliche keine Selbstverständlichkeit mehr sind, trifft diese Kürzung ins Herz der Sportförderung. Sie steht im krassen Widerspruch zum gesellschaftlichen Ziel, junge Menschen nachhaltig für Sport und Bewegung zu begeistern. 

Setz auch du ein Zeichen für unseren Nachwuchs!
Eine Petition fordert den Bund auf, die vorgesehenen Kürzungen zu stoppen und das bestehende Niveau der finanziellen Unterstützung für J+S beizubehalten.
-> hier geht es zur Petition
https://www.openpetition.eu/ch/petition/argumente/kuerzung-der-j-s-subventionen-stoppen-zukunft-der-jugend-sichern#petition-main

Danke für deine Unterstützung!

Hier gehts zur Medienmitteilung von I+S:
https://www.jugendundsport.ch/de/jugendsport-muss-subventionen-wegen-teilnahmerekorden-ab-2026-kuerzen